Foerster Tiefstapler

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!“  – der Hintergrund einer Baritongitarrenreihe aus heimischen Hölzern!

Unser Mitarbeiter Phil ist eigentlich Gitarrist und in verschiedenen Bands tätig. Als er 2012 in unserer Manufaktur anfing, brachte er in Form der „re:belle series“ seine Vision eines „modern vintage“ Instrumentes den eigenen Fingerabdruck in unsere Modellpalette hinein. Unser Sortiment an handgefertigten Bässen wurde somit um eine weitere Nuance erweitert, die auch vintage-orientierte Bassisten begeistern kann.

Phil hat ein Faible für Instrumente der 50er und 60er Jahre und spielt auch in seiner Band unter dem Pseudonym „Franz Förster“ diverse alte und wieder flott gemachte Schätzchen, die eben einen besonderen Sound haben. Bei Soundchecks vom „Provinztheater“ wurde dann oft lautstark #förstersound gerufen. 2015 baute Phil dann bei uns für seine andere Band „ISAAC VACUUM“ einen Gitarrenbody im Offset-Design. – Denn wenn man bei einem Instrumentenbauer arbeitet, möchte man natürlich ein eigens kreiertes Instrument spielen. Als dann einige Zeit später Phils Kollege eine Gitarre im markanten Design mit dem auffällig großen Schlagbrett von BassLine angefertigt haben wollte, musste das Kind einen Namen bekommen. „Förster“ war schon immer da, hatte von nun aber auch den passenden Schriftzug, den Provinztheater-Sänger Nick damals für ihn anfertigte und ab dann auch ein eigenes, recht reduziertes Kopfplattendesign.

Ende 2018 ließ Rüdiger dann verlauten: „Phil – lass doch mal Gitarren bauen.“

… und die Schnittmenge zwischen designaffinem Gitarrentwang und tieftönigem Bass-Knowhow lässt sich ein Produkt überführen: Die „Förster Tiefstapler“ – eine Baritongitarre im Offset-Design, gefertigt aus heimischen Hölzern, die in den letzten Jahren zunehmend bei BassLine zum Einsatz kamen: Erle, Ulme und vor allem Hainbuche als europäische Alternative zum kanadischen Ahorn.

Das Design der „Tiefstapler“ ist unverkennbar an Klassikern orientiert, bringt aber einige Features mit, die das Instrument eigenständig machen. Nicht nur was die ergonomische Formgebung angeht, sondern auch die Soundpalette, die gerade der Prototyp in seiner S-H-S Tonabnehmerbestückung mit Klingenpickups von Rübezahl aus dem Westerwald möglich machen kann: Ein überaus dynamischer und tieftöniger Twang, der in seiner Ausgestaltung bekannt und gleichermaßen neuartig-charakterstark tönt.

Phil hat ein kurzes one-take-Video über die Gitarre gedreht, worin er noch einmal detaillierter auf die Features eingeht. Den ganzen Überblick gibt es aber hier!

Hier nun einige Fotos aus dem Bauprozess. Auf dem Förster-Instagram-Profil gibt es noch mehr davon zu sehen!

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